Archivale des Quartals
Diapositive und Dianegative
Einen weiteren großen Bildbestand im Stadtarchiv stellen die Diapositive und Dianegative dar.
Diese sind eine unverzichtbare Quelle für die Dokumentation der Stadtgeschichte. Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde dieses fotografische Medium verwendet, um Fotografien auf (Lein-)Wände zu projizieren, bis die Digitalisierung die Technik obsolet werden ließ.
Es gibt zwei verschiedene Arten. Zum einen die Diapositive (auch „Positivfilme“). Dies sind Bilder, die direkt als Positiv entwickelt werden und mit einem Rahmen versehen direkt projiziert oder betrachtet werden können. Diese werden in der Alltagssprache gemeinhin einfach „Dias“ genannt. Die Fotografie ist dabei auf einem transparenten Filmträger aufgebracht.
Bei den Diapositiven ist ein Nachteil, dass die Brillanz der Farben mit der Zeit stark abnehmen kann und verschiedene Farbveränderungen auftreten können. Daher sind diese Diapositive grundsätzlich weniger geeignet, Motive langfristig vorzuhalten.
Für Bilder, die man öfter reproduzieren möchte (z. B. Postkartenmotive), eignen sich daher eher Dianegative. Hier dient ein Negativ als Ausgangsmaterial für weitere Abzüge auf Papier. Die Farben sind umgekehrt dargestellt, sodass sie für die direkte Betrachtung eher ungeeignet sind.
Bedeutung für die Stadtgeschichte
Diapositive und Dianegative bieten eine präzise und detailreiche Darstellung von Stadtansichten, Architektur, Infrastruktur, Bauprojekten und städtebaulichen Veränderungen, aber auch von Alltagsszenen und Postkartenmotiven. Die Farbtreue und Schärfe ermöglichen es, die Atmosphäre vergangener Zeiten auf einzigartige Weise nachzuvollziehen. Sie sind damit nicht nur Informationsquellen, sondern auch visuelle Zeitkapsel







